Santo Antão – die grüne Insel

Highlights:

  • Erkundung der Insel zu Fuss, alleine und mit Guide
  • Besuch einer lokalen “Grogue” Destillerie mit Degustation natürlich 😉
  • Kontakt mit der lieben lokalen Bevölkerung – am besten wäre hier Portugiesisch, aber Französisch ist hier auch noch einfacher als englisch.
  • Wanderung beim Cova Krater
  • Auch eine Inselerkundungstour mit diversen Aussichtsstopps wie z.B. Chã Mato oder Delgadinho lohnen sich

Grün soweit das Auge reicht…

Santo Antão ist bergig, steinig und grün – grün soweit das Auge reicht. Aus diesem Grund hat die Insel keinen brauchbaren Flughafen und kann auch nur von São Vicente aus mit der Fähre (ca. 1 h Fahrzeit) erreicht werden.
Schon bei der Anfahrt sahen wir die gigantischen Felsen die hunderte Meter senkrecht in den Ozean ragen, es lag ein Nebelschleier darüber, was sofort einen mystischen Eindruck gab. Angekommen in Porto Novo mit nicht einmal 6000 Einwohnern ist die Hauptstadt der Insel. Ausser ein paar kleine lokale Kaffees und Geschäfte gibt es hier nicht viel, aber Besucher kommen auch hauptsächlich, um die spektakuläre Natur zu erkunden. Unser Fahrer holte uns ab und wir fuhren in Richtung Berge. Diese Inselseite ist noch trocken und man konnte sich zu dem Zeitpunkt kaum vorstellen, was sich hinter der Gebirgskette verbirgt.
Gefühlt die ganze Insel besteht aus Strässchen aus liebevoll angelegten Pflastersteinen. Oft geht es neben den Strassen senkrecht runter, was das ganze Landschaftsbild noch spektakulärer macht. Für Aktivreisende wie Wanderer und Biker ist diese Insel das absolute Paradies!
Für längere Wanderungen empfehle ich aber, einen lokalen Guide mitzunehmen. Die Wanderwege sind oft nicht erkennbar und sind weder auf einer Karte noch ausgeschildert.

Eine kleine Perle im nirgendwo…

Wir kamen in unserem kleinen Hotel “Pedracin Village” mitten in der wunderschönen Berglandschaft in einem Tal gelegen an und hatten den optimalen Ausgangpunkt für Inselerkundungen. Vor dem Abendessen hatten wir noch ein wenig Zeit und liefen spontan selbst weiter ins Tal hinein. Links und Rechts unendlich weite Zuckerrohrplantagen, immer wieder Einheimische, die uns lächelnd zugewinkt hatten und viele tropische Pflanzen und Früchte.
Während dem Laufen rochen wir immer intensiveren Alkoholgeschmack – Hier wird hier der traditionelle Zuckerrohrschnaps “Grogue” hergestellt und wird von allen getrunken. Wir blieben kurz stehen um zu sehen, woher der Geruch kam – ja nach zwei Stunden Marsch hatten wir doch Lust auf einen Drink 😉

Mit offenen Armen empfangen werden….

Von weiter oben winkte uns ein älterer Mann zu und schrie dass wir hochkommen sollen. Wieso nicht, dachten wir und gingen zu den Hütten. Er erzählte uns, dass er eigenen “Grogue” herstellt, wir müssten und dies unbedingt ansehen. Mit den einfachsten Mitteln wurde hier, abseits von jeglichen Dörfern im Familienbetrieb das Getränk hergestellt. Unbedingt sollten wir die verschiedenen Sorten degustieren. Der Geschmack war kaum erkennbar, aber er war stark! Auf jeden Fall kommt man auf der Insel nicht drum herum, diesen mindestens einmal probiert zu haben. Auch die Familie hatte Freude an unserem Besuch und neben vielen anderen bereits bereisten Länder schätzen wir, dass die Freude echt war – und ohne Hintergedanken an Geld. Klar wollten wir unsere “Probiererli” bezahlen, was sie aber dankend ablehnten. Ein wunderschönes Erlebnis und ich muss sagen, ich habe selten so ein offenes, freundliches aber zugleich unaufdringliches Volk kennengelernt.
Jetzt waren wir doch eine Weile unterwegs und mussten deshalb leider die Dusche auf später verschieden, als wir den leckeren Duft des Abendessens rochen. Der Koch hatte liebevoll frischen Fisch zubereitet, den wir in dieser schönen Atmosphäre genossen haben. Nachdem es zum Dessert den traditionellen Pudding gab – den ich absolut liebe – fielen wir müde ins Bett und freuten uns natürlich, bald weitere kleine Pfade, spektakuläre Aussichten und die wunderschöne Natur weiter kennenzulernen.
We were on the road for a while and decided to take the shower later when we smelled the delicious evening meal. The Chef had lovingly prepared fresh fish, which we really enjoyed in this amazing atmosphere. After the dessert which was the traditional Pudding (I love this so much!) – we fell tired into the bed and were glad, of course – to explore soon more hidden paths, spectacular views and the beautiful nature.

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